

Die Flächen zuerst mit Stickstoff düngen
z.B. 4-5 Hände Hornspäne / qm , da der Mulch zunächst dem Gartenboden
Stickstoff entzieht. Mineralischer Dünger ist nicht gut für die Regenwürmer,
Hornspäne zersetzen sich langsam und sind damit ein idealer Langzeitdünger.
Danach
mit Zeitung/Karton/Pappe
die gesamte Fläche lückenlos bedecken.
Es darf kein Licht mehr auf den Boden durchkommen.
Ich wässere gleich, damit die Pappe oder Zeitung besser
liegen bleibt.
Mit der Abdeckung gehe ich auch ganz nah an die Pflanzen
(mit feuchter Zeitung geht das recht einfach).
Die gesamte Fläche
anschließend mit Mulch bedecken.
Gerade so
viel, daß man die Abdeckung nicht sieht.
Bei Gehölzen
verwende ich groben Rindenmulch - ca. 5-10 cm dick,
bei Rosen-
und Blumenbeeten Kompost oder Waldhumus ca. 5 cm dick
Wenn Sie hartnäckige Unkräuter in vorhandenen Pflanzungen loswerden möchte, dann rate ich,
die Abdeckung mind. ca. 3 Jahr lang zu halten. Die Abdeckung mit Pappkarton
dabei jährlich wiederholen.
Um Rasenflächen in Beete umzuwandeln, genügt 1 Vegetationsperiode
Hier noch ein Bild von dem gemulchten, pflegeleichten Garten eines Kunden in München:
Ein Reihenhausgarten,
der das ganze Jahr gepflegt aussieht, jedoch vom Gartenbesitzer
wenig Aufwand erfordert.
Dauerbetrieb:
Meine Beete sind permanent gemulcht. Alle 3 Jahre wiederhole ich die Zeitungs/Pappkarton-Auflage.
Das macht zwar auch Arbeit, aber ich erspare mir hacken oder mühsames Unkraut entfernen.
Meine Pflanzen sind gesund und der Boden sehr locker und fruchtbar.
Ich grabe nie um, ich hacke nie. Die meisten Unkräuter lassen sich ohne Hilfsmittel aus dem Boden
ziehen. Selbst Winden, Giersch und Quecke sind nach 4 Jahren größtenteils aus dem Garten verschwunden.
Zwiebelpflanzen überleben, wenn Sie die Abdeckung im späten
Frühjahr,
nach der Zwiebelblüte und nachdem die Blätter eingezogen sind, durchführen,
Spätestens im
Juli.
Bei mir
hatten manche Narzissen ein Zeitungshäubchen, als sie sich
im Frühjahr
aus der Erde geschoben haben.
Das sah lustig aus , und hat den Narzissen
aber keineswegs geschadet.
Bodenvorbereitung für Neupflanzung:
Diese Fläche war eine Wiese.
Die Gehölze habe ich direkt in diese verunkrautete Wiese gepflanzt.
Hier Eibe, Bux und Rosen.
Das Unkraut, Gras und jeglicher krautiger Bewuchs kann auf der
Fläche verbleiben. Wieder als erstes 4-5 Hand voll Hornspäne breitwürfig aufbringen.
Mit Kartons und Zeitung decke ich die Flächen dann lichtdicht ab.
Wichtig ist dabei, daß wirklich kein Licht mehr zum Boden gelangt.
Danach
habe
ich Zucchini und Kürbisse gepflanzt (es war grad Mai und gerade
richtig dafür).
Natürlich auch zum Essen, aber hauptsächlich zur Dekoration,
damit ich nicht
monatelang den Rindenmulch allein sehen muß, sondern auch
etwas Grünes und Blühendes.
Für die Angaben auf unserer homepage und
dieser Seite übernehmen wir keine Haftung oder Gewähr.
Preise und Einbauanleitung bitte aktuell beim Hersteller erfragen.
Bitte informieren Sie sich und beachten Sie die gesetzlichen Sicherheitsvorschriften bei Arbeiten im Garten.
Wir übernehmen auch hierfür keinerlei Haftung (s. disclaimer im impressum).